Wir setzen Design-Systeme mittlerweile in mehreren Projekten produktiv ein. Bei der VP Bank haben wir ein umfassendes Design-System aufgebaut, das über mehrere Applikationen hinweg für ein einheitliches Benutzererlebnis sorgt. Auch bei Uniport nutzen wir diesen Ansatz.
Die Erfahrung zeigt, dass sich die initiale Investition schnell auszahlt, sobald mehrere Teams oder Produkte auf die gemeinsamen Komponenten zugreifen. Design-Tokens allein reichen in solchen Szenarien nicht aus. Wiederverwendbare Komponenten, die Layout, Logik und API kapseln, sparen langfristig erheblichen Aufwand.
Wir haben in unseren Projekten die Erfahrung gemacht, dass Design-Tokens allein häufig nicht ausreichen, um die Konsistenzanforderungen zu erfüllen, insbesondere bei Projekten im Umfeld komplexer Systeme. Solche Systeme bestehen in der Regel aus mehreren Applikationen oder Produkten verschiedener Lieferanten.
Design-Tokens definieren wiederverwendbare Elemente wie Farben, Grössen oder Schriften. Jedoch besteht oft auch Bedarf an wiederverwendbaren Komponenten höherer Ebene, wie beispielsweise Buttons, Badges oder Formularelementen. Um zu vermeiden, dass jede Anwendung diese Elemente neu erstellen muss, können sie durch ein Design-System bereitgestellt werden.
Die bereitgestellten Komponenten kapseln sowohl Layout als auch Logik und können über eine wohldefinierte API angepasst werden. Ein solches System kann schrittweise aufgebaut und erweitert werden. Mittel- bis langfristig profitieren nicht nur die Benutzer von einem einheitlichen Erlebnis, sondern auch die Design- und Code-Welt von einem wiederverwendbaren Baukastensystem.